Martin Michel - HAMMOND B3



Im Gegensatz zu den meisten Musikern hat Martin Michel die HAMMOND nie aufgegeben, als deren Popularität Ende der 70er zu schwinden schien. Glücklicherweise hat dieses wundervolle elektromagnetische Musikinstrument aus einer anderen Zeit ein geradezu unglaubliches Comeback erlebt.

Die Begeisterung für dieses Instrument und vor allem die Musik von Jimmy Smith und anderer großer Organisten ist es, die ihn antreibt, immer wieder die bleischwere B3 in den Buss einzuladen, um die alte, extrem gut aussehende Lady aus dem Jahr 1955 vor einem begeisterten Publikum fauchen und schreien zu lassen.

Sein Ziel ist nicht, die Hammond mit allerlei Stilmitteln zu verfremden, sondern den originalen, treibenden Sound der legendären Orgeltrios der 50er und 60er Jahre zu pflegen.

Back-to-the-roots mit groovenden Rhythmen und viel Swing, Blues und Soul, das ist sein Thema  -  und das kommt rüber.


Hanko Uphoff - Gitarre


 


Mitte der 80er-Jahre erlernte Hanko Uphoff das Gitarrespiel als Autodidakt und engagierte sich ab Anfang der 90er-Jahre in verschiedenen vom Indie-Sound und dem Nachhall des Mod-Revivals der 80er beeinflussten Bands. Bald wuchs er über die harmonischen Grenzen dieser Stilrichtungen hinaus und erschloss sich die Welt des Jazz, inspiriert vom Sound eines Wes Montgomery oder Joe Pass.


Seit Jahren spielt er in Jazz-Bands unterschiedlicher Besetzungen. Unter anderem zählen dazu das Hanko Uphoff Quartett (mit dem Saxophonisten Serge Donkersloot, dem Schlagzeuger Markus Eschmann und dem Bassisten Michael Höfler) sowie das Donkersloot Uphoff Jazz Duo.


Charakteristisch für das Spiel von Hanko Uphoff ist der kreative und virtuose Umgang mit klassischen und modernen Kompositionen.



Markus Eschmann - Drums


In jungen Jahren trommelt Markus Eschmann auf Tischen und Bongos. Mit sechzehn kauft er sich ein Schlagzeug. 1982 erfolgt der Einstieg in die Frankfurter Jazzszene.

1984 dann die Initialzündung, als er Max Roach persönlich bei einem Auftritt im Sinkkasten kennenlernt. Im Laufe der folgenden Jahre spielt er mit Götz Ommert (Bass), Christoph Neubronner (Piano), Torsten Plagenz (Tenorsax, Klarinette), Russ Spiegel (Gitarre), Vitaliy Baran (Piano) und vielen anderen.

Seine Spielweise folgt einer einfachen Regel: Play the song!